Mit Trulla ausgenockt am Traum-Kitestrand
Sandra | Veröffentlicht am 6.3.2026
Verspielt blinzelnd und mit wedelndem Schwanz schaut uns Trulla an (so nennen wir sie) und holt sich ein paar Streicheleinheiten ab. Danach gräbt sie weiter an ihrem „Sandkanal“ am Strand. Die schätzungsweise jüngste Hündin des Hauses ist einfach knuffig süss und wäre zu jedem Abenteuer bereit. Für grosse Taten fühlen wir uns jetzt nicht im Stande – wir sind unter Schlafentzug viel zu doll durchgeschüttelt worden. Wir geniessen einfach die super-duper-mega-wunderschöne Aussicht, die wir hier auf der abgelegenen Insel Araceli haben.
Wer schon einmal in den Philippinen war, kann es erahnen: Uns steckt gerade die volle Dröhnung ‚Reisevergnügen Philippinen‘ in den Knochen. Wir sind quasi in einem Wisch von Caticlan nach Araceli gereist sprich vom Flughafen in der Nähe von Boracay auf eine kleine Insel, die vor Palawan liegt. Dies gestaltet sich wie folgt: Frühmorgendlicher Shuttle-Service zum Flughafen Caticlan. Von dort fliegen wir erstmal nach Cebu und mit einem Anschlussflug weiter nach Puerto Princesa auf der Insel Palawan. Da kommen wir nachmittags an. Zwischen den Flügen kommunizieren wir mit Ann, der Hotelbesitzerin auf Araceli, zu welcher wir tags darauf reisen wollen. Sie organisiert uns kurzerhand eine Busfahrt respektive schickt uns einen Telefonkontakt, der uns nachts bei der Unterkunft in Puerto Princesa abholen soll. Um das Ganze hin und her etwas abzukürzen (holy moly): Irgendwann sprechen wir mit dem Busfahrer, der uns dann doch schon um 1 Uhr abholen will, statt um 1.30 Uhr, und am Ende doch erst um 2.30 Uhr nachts kommt. Hauptsache wir fahren irgendwann mit dem Kleinbus los, in dem zum Glück auch unser Kitebag ein Plätzchen findet. Natürlich überkommt uns unmittelbar die Müdigkeit und wir fallen trotz fehlender Kopfstütze unweigerlich in den „Schlaf“; kombiniert mit den buckeligen philippinischen Strassen. Du kannst dir das Kopfnicker-Szenario bestimmt vorstellen…
Die letzten Kilometer Naturstrasse bei Tagesanbruch führen uns so richtig in die Pampa. Gegen acht Uhr morgens treffen wir im Dorf Santa Teresita ein und werden am Bootssteg ausgeladen. Beim zweiten Boot, das die knapp stündige Überfahrt nach Dumaran auf Araceli in Angriff nimmt, finden wir dann auch Platz unter argwöhnischer Beobachtung der Einheimischen. Drüben angekommen sind wir heilfroh, dass Camille mit dem Auto bereitsteht. Sie ist die Tochter von Ann und holt uns ab. Wir sind von der nächtlichen Fahrt so müde und hungrig, dass die stündige, holprige Inselquerung in einer Geduldsprobe endet. Roarrr. Als hätten sie es geahnt: In Kürze steht ein süsser Willkommensdrink und ein Stück selbstgemachte Pizza bereit und wir dürfen das Zimmer beziehen. Ist das ein schönes Gefühl! Ein Mittagsschlaf erfolgt sogleich.
Frisch gestärkt kann ich dir jetzt berichten: Wow, die Anreise hat sich gelohnt. Wir sind paradiesisch abgelegen in einer netten, einfachen Unterkunft und der Kitestrand ist eine Augenweide. In den nächsten Tagen soll guter Wind aufziehen – wir halten euch auf dem Laufenden!
Mittlerweile sind wir seit mehr als einem Monat auf den Philippinen und wir lieben es; die wunderschönen Landschaften, die aufgeschlossenen Leute und herzlichen Begegnungen, die sommerlichen Temperaturen, die Abwechslung mit Komfort, Einfachheit, Inselgeschwindigkeit, Chaos sowie Abenteuer. Wir haben gemächlich gestartet, indem wir uns mit Jasi und Mario zum Kiten in Mindoro getroffen haben. Da waren wir letztes Jahr schon, siehe Blogbeitrag.
Nachdem Seb in Mindoro mithilfe der Drohne Ausschau nach der Fähre hielt und bestätigt, dass diese pünktlich dran sei, machen wir uns mit Jasi auf zum Hafen und weiter nach Caticlan. Nicht ohne noch der einen oder anderen Valentinstags-Überraschung in die Arme zu laufen. Zuerst erfreut uns eine Verkehrskontrolle, bei welcher wir von der Polizei mit künstlichen Rosen und Karaoke-Gesang bedüdelt werden. Später endet unsere Einkaufsfahrt mit der Gastgeberin Toni und den Engländer-Touristen der Unterkunft im Apero. Wir „crashen“ damit vielleicht ein bisschen die romantisch dekorierte Atmosphäre im Restaurant. Aussen vor gelassen, dass wir aufgrund des mit Gepäck schwer beladenen Tricycles den einen Hügel hoch gehen statt fahren, hihihi.
Das alles, weil wir schauen wollen, was Caticlan noch zu bieten hat ausser, dass es das Eintrittstor zu Boracay ist. Da treffen wir nämlich ein paar Tage später auf meine Eltern. Zum Einstieg ihrer Ferien in den Philippinen haben wir eine gemeinsame Zeit geplant und wollen zusammen Tablas erkunden. Die Tablas Insel ist nördlich von Boracay gelegen und eine dreistündige Fährfahrt von Caticlan entfernt. Grundsätzlich ist sie also in der Nähe von Boracay und doch so viel anders als Boracay.
Nun in der Vierergruppe unterwegs, gehen wir bei der Reiseplanung ein bisschen anders vor als sonst und recherchieren etwas mehr. Wir probieren es zumindest. Bei der Recherche lasen wir übrigens auch, dass Kitesurfen möglich sein könnte. Trotz aller Vorbereitungen und gebuchten Unterkünfte starten wir mit vielen Unsicherheiten in diesen Trip.
Wir finden auf Google Maps eine Autovermietung, die uns in der WhatApp-Konversation vor die Wahl stellt: Pick-up oder Motorrad. Dass wir uns untypischerweise für den Pick-up entschieden, war die beste Entscheidung. Ansonsten wären wir bei den Strassen wohl nicht weit gekommen. So fahren wir bis ganz in den Süden von Tablas und besuchen den wunderschönen Pili Beach. Als der Wind aufzieht, fahren wir zum Aglicay Beach, wo wir mehrere Sessions mit unserem 12er Kite geniessen. Einen Spotbeschrieb sowie Impressionen zu den Strassen dorthin findest du im entsprechenden Instagram-Post.
Im Norden begeistert uns der Ausflug zum Leuchtturm mit Weitsicht sowie Echsen- und Schildkrötensichtung und der traumhaften Fischerbucht, bevor es die über 300 Treppenstufen wieder hoch zum Auto geht. Obwohl oder vielleicht auch gerade weil wir nicht genau wussten, was wir auf Tablas erwarten können, wurden wir von wunderschöner Natur und Ruhe überrascht (das Zirpen, Krähen und Bellen der Tierwelt nicht mitgemeint). Es ist so „unerforscht“, dass selbst Google Maps uns einmal für eine schnellere Route über eine buckelige Kiesstrasse den Hang hoch schickte – das war dann selbst für unseren Pick-up zu steil und wir mussten kurze Zeit später umdrehen.
Ein grosses Dankeschön an meine Eltern, die sich auf diese etwas andere Reise mit uns eingelassen haben und allen Unsicherheiten trotzten. Auf dass sie mit dieser Reise gut vorbereitet in ihre weitere Zeit auf den Philippinen starten. Denn wer hier reist, kann einiges erleben und erzählen. So hätte ich noch mehrere Anekdoten auf Lager und könnte noch seitenlang weitererzählen, was wir erleben, bis auch der oder die Letzte von euch definitiv nicht mehr weiterlesen kann/mag, hihihi.
Gestern zum Beispiel konnten wir in ein Strandbungalow umziehen mit bestem Blick auf den Tinintian Strand (unter den schönsten Kitestränden, die wir bisher sahen). Wir machen uns gerade bettfertig und dann klopfts an der Tür, begleitet von einem lauten „Maaaaurooo, Saaandraaaa“. Camille, die Tochter des Hauses, steht mit Gläsern, Tassen, Kaffee-/Milchpulver und Zucker vor der Tür. Sie möchte uns das geben, damit wir uns mit dem Wasserkocher im Bungalow Kaffee kochen können. Mauro lehnt dankend ab und meint „Ich komme eh jeweils morgens im Haupthaus Wasser holen und bringe dann Sandra den Kaffee, wir brauchen das nicht, kein Problem.“ Diese Antwort akzeptiert Camille jedoch nicht: „Was ist, wenn du in der Nacht Kaffee möchtest?“ Schallendes Gelächter (wir schlafen ja dann üblicherweise) und wir merken, dass jegliche Widerrede zwecklos ist. Ihr seht, wir werden bestens umsorgt und das nicht erst seit wir hier auf Araceli sind. Wir erleben eine riesige Gastfreundschaft der Filipinos und Filipinas.
Bei uns steht jetzt ein Spaziergang ins Dorf an. Nach all den Strapazen der Anreise und dem darauffolgenden Migräne-Knockout bin ich wieder bereit, in den Alltag hier einzutauchen und etwas zu erleben! Selbstverständlich begleitet uns Trulla, die Hündin, die immer wieder nach uns sieht oder Streicheleinheiten abholt. Mehr dazu beim nächsten Mal.
Karma, Kitedoktor & bellende Schauspieler
Mauro | Veröffentlicht am 12.4.2026
Liebe Leserschaft, ich lade euch ein auf eine Reise durch meine Erinnerungen und Erlebnisse der vergangenen Wochen. Zieht das Gurtzeug eurer Satteltaschen fest und klemmt den Gaul ordentlich zwischen die Schenkel – das wird ein wilder Ritt.
Ihr habt im letzten Blogbeitrag von Sandra bereits einen Einblick zur Insel Araceli erhalten. Unsere Zeit dort bietet noch einige Anekdoten mehr. Ann, die Besitzerin der Unterkunft, ist eine fürsorgliche Gastgeberin gepaart mit der herzlichen Strenge einer ehemaligen Lehrerin. Sie umsorgt uns und schaut, dass wir ja eine gute Zeit haben bei ihr. Sie hilft uns bei allen Anliegen. Nur bei der Reparatur unseres 12er Kites stösst auch sie an ihre Grenzen. Eine Reparatur, welche wir nicht ohne externe Hilfe umsetzen können. Ich versuche zwar, das Problem auf eine – sagen wir mal – sehr billige Art zu lösen. Wie erwartet, erweist sich das nicht als nachhaltige Lösung: Ich lande nach einer Session den Kite und päng-zisch, alle Luft entweicht aus dem Kite. Das Problem (die Erläuterung für die Kiter*innen unter euch): Die Öffnung in der Fronttube für das Ventil der Strut-Verbindung ist ausgefranst, weshalb der Bladder in der Fronttube so lange aus dem Aluula drückte bis er platzte. Es bringt also nichts, das Loch im Bladder zu reparieren, wenn die Öffnung nicht verstärkt sowie genäht wird.
Wir treffen in der Unterkunft ein Pärchen aus Deutschland, das uns von einem Kitedoktor erzählt. Der soll just aktuell auf Araceli sein und eine Nähmaschine dabei haben. Wir evaluieren den Typen, welcher täglich mit seinem Wingfoil in die Wellen steigt. Aufgrund der offensichtlichen Vorzüge macht sich Sandra im knappen Bikini auf den Weg, um ihn anzusprechen. Der Köder zieht. Der Fisch beisst und sagt, wir sollen später bei ihm vorbeischauen. Als wir ankommen, hält er bereits das benötigte Ersatzteil in der Hand, die Nähmaschine ist bereit für den Rest und für den geplatzten Bladder hat er auch eine Profi-Behandlung auf Lager. Was für eine glückliche Fügung. Diese kann nur Sandras Bedacht auf die Pflege des Karmas zugeschrieben werden. Deal unter Dach und Fach: 100 Franken und einen halben Tag später holen wir den Kite ab. Wir sind sprachlos. Er hat es sogar besser hinbekommen als im Original. Chapeau! Nicht auszudenken, was es bedeutet hätte, diese Reparatur anderweitig zu organisieren.
Unsere Laune ist kaum zu steigern, aber Marian schafft dieses Wunder. Sie ist die Schwiegertochter von Ann und schmeisst die Küche im Restaurant unserer Unterkunft. Da wir eher vegetarisch unterwegs sind (ja, wer mich kennt, kann das kaum glauben), hilft sie uns mit eigens für uns kreierten Gerichten. Wir fragen zum Beispiel nach Bananenblüten. Zack, zaubert sie ein wunderbares Gericht damit. Wir werden verwöhnt!
Verwöhnt wird auch Sandra allmorgendlich. Denn ich plündere auf meiner Joggingrunde um sechs Uhr morgens die örtliche Bäckerei. Frische Pandecocos (ein Brötchen mit süsser Kokosraspelfüllung) werden Sandra zusammen mit Kaffee ans Bett geliefert. So bin ich halt…
Die Zeit in Araceli neigt sich dem Ende zu und wir haben eine neue Destination auf dem Radar: Guimaras, die Insel der Mangos. Also nichts wie los zurück nach Puerto Princesa und mit dem Flieger weiter nach Iloilo (ausgesprochen: Ilo-Ilo). Dort angekommen steigen wir in ein Taxi, das uns ins erste Hotel bringt (eine Zwischenstation auf der Reise nach Guimaras). Ein topmotivierter Taxifahrer mit sympathischem, zahnlosem Lächeln gondelt uns zu Musik von Modern Talking in die Stadt. Eine Nacht schlafen – ab auf die Fähre – und voilà: Herzlich willkommen auf Guimaras.
Das Tourismusbüro empfängt uns, notabene zu dritt, am Hafen. Bitte einmal die Personalien angeben. Eine Person von uns reicht, die Daten müssen wohl noch übertragen werden. Wir treffen auf Stefan, welcher das Kitecenter Guimaras leitet. Er ist in einem schönen, zwei Hektar grossen Hotelkomplex eingemietet. Als einzige Gäste des Hotels wie auch von Stefan steht uns ein VIP-Service zu. Wir geniessen das Nichtstun, Kiten und Essen.
Zum Kitespot hat Sandra in Perfektion bereits eine Zusammenfassung auf Instagram veröffentlicht (Zum Kitespot-Post). Erwähnenswert auf der kulinarischen Seite ist die Mangopizza. Pizza Hawaii ist für Anfänger*innen; Pizza mit Mango ist was für Hartgesottene. Wider Erwarten schmeckt sie fabelhaft. Es gibt auf der Insel alles von und mit Mango. Mein Traum: Mangos, soweit das Auge reicht. Sie küren auch jährlich die schönste Mango. Das führt dazu, dass die Mangos am Baum von Hand mit Zeitungen eingepackt werden, um sie zu schützen.
Mit vollem Bauch fahren wir die zirka dreissigminütige Fahrt von Jordan in Richtung Hotel zurück. Und da stehen sie: POLIZEIKONTROLLE! Auch wenn Stefan uns zuvor erzählte, an Touristen seien sie bei Kontrollen nicht interessiert, scheint das bei uns anders zu sein: „Führerausweis bitte!“ Nach eingehender Kontrolle des internationalen Ausweises fragt er mich, ob ich Schauspieler sei. Ist ihm nicht zu verdenken diese Frage. Er will auf Nummer sicher gehen und auch den Schweizer Führerschein sehen. Immer noch nicht überzeugt, holt er seinen Kollegen und fragt diesen, ob er mich nicht als Schauspieler erkennt. Ein kurzes Gelächter später, fahren wir wieder los und geniessen die Alleen voller Mangobäume.
Meine Morgenroutine kommt auch hier nicht zu kurz. Nach der ausschweifenden Pizzaorgie steige ich wieder in die Laufschuhe. Es ist spannend, die philippinischen Inseln beim Joggen zu erkunden: Viele freundliche Gesichter, die munter grüssen. Hunde, die mich zum Bellen herausfordern (ich habe herausgefunden, dass lautes Zurückbellen am besten funktioniert – ja, darfst du dir ruhig bildlich vorstellen). Sogar Lauffreundschaften entstehen kurzzeitig: Eines Morgens laufen plötzlich zwei kleine Jungs mit mir mit, zirka achtjährig, und löchern mich mit Fragen. Woher ich komme und sowieso und überhaupt. Nach ein paar hundert Metern fordern sie mich zu einem Sprint heraus – dieser Übermut. Da ich just an diesem Tag auf einem längeren Lauf bin (14km), muss ich passen. So überlasse ich den zweien den Sieg. Sie biegen beim nächsten Shop ab und gehen Einkaufen.
Ja, die Philippinen waren gut zu uns. Viele tolle Begegnungen und lustige Unterhaltungen haben wir genossen. Nun ist Zeit für ein neues Kapitel unserer Reise – Thailand erwartet dich nach der Diashow!
Erste Station Bangkok. Man sagt: Einmal angekommen, verschlingt einen diese Stadt. Das hat was! Wir entreissen uns der Faszination und reisen nach Jomtien. Ich freue mich, meinen Vater wieder einmal zu sehen. Wir treffen uns als Erstes, um eine alte Fehde aufleben zu lassen. Was viele vielleicht nicht wissen: Ich fuhr als Kind Gokart in der Schweizer Meisterschaft. Mein Vater hat mir dies ermöglicht und trotz meines Erfolges (Zweiter beim Klubrennen in Wohlen bei strömendem Regen) versiegte die Unterstützung nach einem Jahr. Seither lassen wir es uns jedoch nicht nehmen, wann immer die Gelegenheit es zulässt, uns beim Gokartfahren zu messen. Diese Wettkämpfe gingen bis vor einigen Jahren immer zugunsten meines Vaters aus. Also hopp, nichts wie los auf die Kartbahn von Pattaya. Aus Angst vor Repressionen lassen wir das Ergebnis dieses Rennens aussen vor. Auf jeden Fall hat es mächtig Spass gemacht! Wir besuchen auch die Welse, welche wir letztes Jahr in den Teichen des Hauses freigelassen haben (Story dazu hier). Diese gedeihen analog zum Besitzer prächtig im thailändischen Klima. Wir spielen einige Partien Billard wie früher und lassen uns zu neuen kulinarischen Highlights ausführen. Hand aufs Herz: Mein Vater spielt um Welten besser Billard, als er Restaurants bewertet. Anyway, Merci für die tollen Tage und die Zeit mit dir!
Wir reisen zurück nach Bangkok und ziehen in ein wunderschönes Hotel. Dank unseres booking.com-Status erhalten wir bereits bei der Buchung ein Upgrade vom Standard- zum Deluxe-Zimmer. Im Hotel sind wir der Rezeptionistin wohl so sympathisch, dass wir direkt zur Suite weiter „upgegradet“ werden; eine Zweizimmerwohnung inmitten von Bangkok. Der Fitnessraum mit Laufband wird sogar Zeuge von Sandras erster Joggingrunde mit den neuen Turnschuhen.
Wir treffen genau in diesem Hotel auch auf Vivi und Thömi, die während ihrer längeren Reise zeitgleich einen Stopp in Bangkok machen. Vivi ist eine alte (also nicht im Sinne des Alters) Freundin von Sandra. Wir gehen zusammen fein essen (was uns in Jomtien verwehrt geblieben ist) und besuchen einen Muay-Thai-Anlass in der Rajadamnern Arena. Thaiboxen in Bangkok, wir wären ohne Thömi nie dorthin gelangt und hätten echt was verpasst. Wer mal in der Stadt ist: Unbedingt so eine Show besuchen!
Als Abschluss kreuzen sich unsere Wege mit Jasmin, mit welcher wir schon in Mindoro und Boracay unterwegs waren. Ein gemeinsames Abendessen und eine Übergabe der Sneaker von Sandra später (die sind zu heiss! Jasi erklärt sich zum Glück bereit, diese mit in die Schweiz zu nehmen – Danke!), machen wir uns am darauffolgenden Tag auf in Richtung Vietnam. Dazu das nächste Mal mehr.
Eine Kleinigkeit habe ich vergessen: Beim Boxen wie auch beim Thaiboxen wählt jeder Kämpfer die Musik für seinen Einmarsch in den Ring. Was viele sicher nicht wissen: Sandra ist eine ehemalige Boxerin (Ja, das ist auch der Grund, warum ich immer Ja und Amen sage…). Aufgrund dieser Tatsache frage ich sie: „Welchen Song würdest du wählen?“ Wie aus den Kanonenrohr kommt: „Cotton Eye Joe von Rednex!“ (natürlich nicht ganz ernst gemeint). Ich breche vor Lachen zusammen. Für die, die diesen Song nicht kennen: Unten das Musikvideo. Man stelle sich die Situationskomik vor. Die Gegnerin würde Forfait geben, bevor der Kampf überhaupt beginnt. Ich habe den Hauptgewinn mit meiner Sandra!






















































































